Montag, 16. April 2018

Ein neuer Blog! Ich bin umgezogen.

Meine Lieben, ich habe meine Sachen gepackt und habe einen neuen Küchenschrank bezogen. Der Abschied viel mir nicht leicht, denn dieser Blog war lange mein treuer Begleiter und ein Ort wo ich mich Kreativ ausleben konnte, aber nach all den Jahren ist es Zeit für etwas Neues. Es kommt sozusagen einem Frühlingsputz gleich, einmal ausmisten und gut durchlüften, sozusagen.

Wenn es dich wundernimmt (ja, das nimmt es), wie es in meinem neuen Küchenschrank aussieht, dann komm und besuche mich!

www.geschichtenausdemkuechenschrank.ch 


Ich freue mich darauf dich auf meiner neuen Seite wieder willkommen zu heissen.

Bis bald, Kristina.



Freitag, 8. Dezember 2017

Spaghetti mit Kürbis und Marroni

Am Computer arbeiten ist schrecklich. Denn so oft denkt man "also, bevor ich mit bla bla beginne, schaue ich noch schnell das nach". Hmh, genau "schnell". Schwubs macht es und es sind 1,5 Stunden vergangen. Ich muss zugeben, es ist lange her, das mir das zuletzt passiert ist, denn ich habe gelernt, dass ich mir die Zeit genau einteilen muss. Aber heute ist es geschehen: "bevor ich den Blogeintrag schreibe, schaue ich noch schnell nach, wie ich dieses Problem von der Arbeit lösen kann". An einem Freitagabend um 10 Uhr. Genau, das ist ganz und gar keine Zeit um sich mit der Arbeit zu beschäftigen, noch ist man da in der Lage Probleme zu lösen. Anderthalb Stunden später habe ich das auch eingesehen. Nun schreibe ich das also mit ein bisschen sandigen Augen. Selber schuld.
Jedenfalls habe ich gestern in meinem Instagram versprochen, heute das Rezept hoch zu laden. Und ich halte dieses Versprechen.
 
Es handelt sich dabei um ein herbstlich-winterliches Pastagericht. Ich liebe im Ofen geröstetes Gemüse, denn es ist einfach fein und es ist praktisch. Denn theoretisch könnte man in dieser Zeit die Küche aufräumen (bei mir kommt da aber seltsamerweise immer etwas anderes dazwischen...).

Zutaten
(für zwei bis 3 Portionen)

1 kleiner Delicata Kürbis
2 Handvoll geschälte Marroni
1 Knoblauchzehe
Salz & Pfeffer
1/2 Orange
Olivenöl
 2-3 Portionen Spaghetti

Zubereitung
Den Kürbis waschen und in Scheiben schneiden, die Kernen entfernen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln, bei 180° für 20 Minuten rösten. Nach 20 Minuten den Kürbis wenden und die geschälten Maronni hinzugeben und für weitere 15 Minuten rösten. Jetrt geht es ein bisschen um Timing, da du jetzt die Spaghetti kochen kannst. Bedenke einfach, dass es immer besser ist das Gemüse noch im Ofen warm zu halten, als die Spaghetti. Die Spaghetti wie mans kennt aldente kochen (übringens salzt man das Wasser, ich weiss sollte klar sein, aber ich habe tatsächlich schon erlebt, dass jemand behauptet hat, Pasta salze man erst nach dem kochen.... Nur um das klar zu stellen: Nein. So macht man das nicht). Die Spaghetti abgiessen, mit gepresstem Knoblauch und ein wenig Olivenöl vermischen.
Den Kürbis mit Abgeriebener Orangenschale und dem Saft einer halben Orange abschmecken und gut vermengen. Bei bedarf noch etwas salten und pfeffern. Zusammen mit den Spaghetti servieren.  

Sonntag, 3. Dezember 2017

Bliss Balls

Bliss Balls. Etwas dem ich lange skeptisch gegenübertrat. Keine Ahnung warum, aber ich glaube nicht an "guilt-free-desserts". Ich unterstelle ihnen genauso Etikettenschwindel wie irgendeiner Beliebigen Müsliflockenmarke, die ein "weniger-Zucker-mehr-Ballaststoffe-Müsli" auf den Markt bringt. Denn, ja: Blissballs enthalten gesunde Zutaten. Sind sie deshalb unbegrenzt geniessbar? Nein. Macht man es trotzdem? Ja natürlich. Ich habe mir immer vorgestellt, dass Bliss Balls nicht gut genug sind um als Dessert durchzugehen, gleichzeitig aber trotzdem die Kalorienmenge einer anständigen Sündigkeit aufweisen. Nicht direkt eine win-win Situation (so im Sinne von: "It has to be worth the calories"). Nun habe ich einfach beschlossen einen Energiekick für den Nachmittagsdurchhänger zu kreieren, denn Energiebündel sind diese Bliss Balls allemal und wenn sie nicht so gut werden, ist es auch nicht sooo schlimm.
Altbewährtes diente als Inspiration für mein Rezept. Mein Freund liebt "Chockladbollar" (ich mag diese Dinger auch, davon abgesehen), eine schwedische Süsswahre, die aus Haferflocken, Zucker, Butter, Schokolade und Kaffee hergestellt wird. Schlussendlich sind diese Bliss Balls aber so Pralinenmässig geworden, dass sie als gediegenes "Truffes" zum Kaffee gereicht werden können. Ha, wer hätte das gedacht? Meine Vorurteile sind zu Staub zerfallen - und seit dem ersten mal habe ich diese kleinen "unschuldigen" Bällchen schon drei mal gemacht. Uuuups.

Zutaten
1 dl Haferflocken
1 dl gemahlene Mandeln
2 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
ca. 10 Datteln (entsteint, getrocknet, entsprach bei mir ca. 80g. )
1-2 EL Honig (oder Agavendicksaft)
2 EL Espresso  
Kakaopulver oder Kokosflocken zum wälzen der Kugeln

Zubereitung
Haferflocken, Mandeln, Kakaopulver und Salz in einem Blender so lange mischen bis die Haferflocken ganz zerkleinert sind und sich die Masse leicht zu klumpen beginnt. Datteln, Kaffee und Honig hinzugeben und so lange mixen bis die Masse geschmeidig und klebrig (kann etwas geschmeidig und gleichzeitig klebrig sein? Hmmm...), jedenfalls sollten die Datteln zerkleinert sein und alles gut zusammenhalten.
Jeweils einen TL der Masse mit den Händen zu einer Kugel formen. Entweder in Kakaopuler (wird herber im Geschmack und elegant im Aussehen) oder in Kokosflocken (wird süsser im Geschmack und verspielter Im Aussehen) wälzen. Die Bliss Balls im Kühlschrank luftdicht verpackt lagern.

Übrigens. in den allermeisten (oder allen?) Rezepten die ich in meiner Recherche gelesen habe wurde Kokosöl hinzugefügt. Was sinn macht, denn Kokosöl wird fest, wenn es kühl wird, was bei der Stabilität der Kugeln durchaus behilflich sein kann. Und bekanntlich verträgt Süsses auch ein bisschen Fett. Ursprünglich hatte ich das auch drin. Aber beim zweiten mal habe ich es einfach vergessen. Und oh Wunder, es hat überhaupt keinen Unterschied gemacht. Daher werde ich es auch in Zukunft weglassen (zudem wird einem das vorgängige Schmelzen des Öls erspart).

Achtung. Es besteht Suchtgefahr. Aber in der Weihnachtszeit kommt es jetzt auf eine Süssigkeit mehr oder weniger auch nicht mehr draufan. Und da diese Schokoladen Bliss Balls einfach herrlich sind, machen sie zwischen Weihnachtsplätzchen eine wunderbare Figur.



Sonntag, 5. November 2017

Pizza Bianca mit Randen und Ziegenkäse

Der Herbst ist da. Und damit auch die schöne Rande mit ihren Freunden. Jede Saison hat doch ihre Vorteile und schönen Seiten. Und wie sehr ich das Sommergemüse und -beeren vermisse, so gerne habe ich doch das robuste Herbst- und Wintergemüse. Es fasziniert mich wie etwas eigentlich unter widrigen Bedingungen wachsen kann und trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) vollgepackt mit wichtigen Vitaminen und Nähstoffen ist. Jedenfalls hoffe ich sehr, dass du diese schöne goldene Jahreszeit geniesst, denn was gibt es schöneres als im goldenen Herbstlicht durch laubbedeckte Wälder zu streifen. Den Wind zu spüren, der die Haare zerzaust und die Wangen rötet. Denn gerade jetzt ist es doch so schön einige Stunden draussen zu verbringen, um danach mit einem Bärenhunger zurück in die warme Stube zu kommen. Und genau für einen solchen Tag passt dieses Rezept perfekt! Dieses Gericht ist schnell gemacht, ein richtiger Soulfood, und ist mal eine Abwechslung zur klassischen Pizza.

Zutaten
Für 2-3 Portionen

Für den Teig: 
250g Mehl
2/3 TL Salz
1/4 Würfel Hefe
1 EL Olivenöl
1,5 - 2 dl lauwarmes Wasser

Für den Belag: 
2-3 EL Magerquark
1 Rande, gekocht
1 kleine rote Zwiebel
75g Ziegenkäse (z.B. Tendre Bûche Chavroux)
1 Feige
Salz & Pfeffer

Zubereitung
Für den Teig die Hefe im Salz auflösen (ja das geht, so wie man es im Zucker macht bei süssen Hefegebäcken oder beim Zopf), zusammen mit Olivenöl und einem Teil des Wassers zum Mehl geben. Zu einem glatten Teig kneten. Bei bedarf noch etwas Wasser hinzugeben. Den Teig mot einem Tuch abdecken und 1 bis 1,5 Stunden gehen lassen.

Den Ofen auf 250° vorheizen.
Du hast die Wahl, entweder machst du eine grössere Pizza oder zwei kleinere. Wie auch immer du dich entscheidest, dehne den Teig möglichst dünn aus, forme dabei einen Rand der ein bisschen dicker ist (wie du es sowieso immer machst bei einer Pizza). Die Rande in feine Scheibe schneiden, die Zwiebel in Ringe schneiden. Die Feige in Schnitze teilen. Den Teig auf eine Blech (falls es ein Pizzablech ist, kannst du auf das Backpapier verzichten) legen und mit Magerquark bestreichen. Die Rande und Zwiebeln gleichmässig darauf verteilen. Den Ziegenkäse ebenfalls in kleinen Scheibe darauf verteilen. Mit etwas salz und Pfeffer würzen. Die Feigenschnitze auf der Pizza verteilen. Für ca. 10-13 Minuten backen.
Dazu passt Salat (dieser Tipp braucht aber eigendlich keiner...)



Freitag, 6. Oktober 2017

Freitagsdrink #30: It's a Juice!

Wow. Schon 30, 30! Freitagsdrink-Rezepte. Da könnte man sich mal einen schönen Drinkmonat gönnen... Jedenfalls haben wir heute wieder eine Alkoholfreie Variante. 1. Trink ich im Moment sowie eher selten Alkohol und 2. war ich krank und da ich mir keine Ruhe gegönnt  (irgendwie kam Arbeit dazwischen), schleppe ich nun immernoch eine Erkältung mit mir herum. Da scheint so ein Saft nicht die schlechteste Idee um das Immunsystem ein bisschen zu boosten, oder?
so. Wie es aussieht feiern wir den 30sten Geburtstag des Freitagsdrinks mit einem gesunden Muntermacher. Auch gut. Passt ja in die Healthyfood-Welle die unsere Gesellschaft in seinen Bann zieht. Denn in dieser Szene würde nun ganz sicher eine hübsche Instagrammerin in ihren Stories posten, wie sie sich an diesem speziellen Tag diesen "Treat" gönnt. Denn sich was "gönnen" heisst für sie nur noch Dinge zu konsumieren die 100% gesund für den Körper sind. Und wenn du eine von denen bist, die sich halt eine Pizza gönnen, oder Wein. Ja dann sei mal selber Schuld, dass du dir das antust. Dies meint sie natürlich überhaupt nicht vorwurfsvoll, denn jeder soll es ja machen wie er möchte, und ihre Instagramstory zeige einfach wie sie es mache, und dabei fühlt sie sich auch gar nicht besser als alle andern. So, genug davon. Zum Schluss vielleicht: Ja, mir ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Und ja, es ist ein Zufall dass der Jubiläumsdrink ein Saft ist (ich habs ja gesagt! Ich bin erkältet!).
Dieses Rezept verlangt einen Entsafter. Wenn du keinen hast, kannst du auch einen Smoothie machen (und verwende vielleicht Apfelsaft anstatt Äpfel). Aber für alle die einen Entsafter haben, hier gehts lang:

Zutaten:

2 kleine Äpfel
1/2 Fenchel
1 Zitrone
2cm grosses Stück Ingwer
1dl Wasser

Zubereitung:
Fenchel und Äpfel rüsten, die Zitrone und schälen. Alles (ausser das Wasser) gemäss Bedienungsanleitung des Entsafter zu Saft verarbeiten. Ich gebe jeweils ein bisschen Wasser zum Saft, weil ich das so mag. Aber du kannst das auch gerne weglassen. So, in dem Sinne: Auf die gute Gesundheit.



Dienstag, 3. Oktober 2017

Lemon Meringue Pie


Lemon Meringue Pie. Klingt fancy. Und es ist es auch. Obwohl ich ja immer behaupte ich sei nicht so die Dessertmacherin, mach ich eh sowieso immer Dessert (weil ich es einfach so gerne esse) und normalerweise sind die ja auch nicht schlecht (nur koche ich eben doch ein bisschen besser als ich Süssspeisen zubereite. Und Lemon Meringue Pie ist so eine Art "Signature Dessert" von mir (obwohl, genaugenommen ist es ja ein englischer Klassiker...). jedenfalls backe ich den so alle paar Monate. Und jedes mal - ja jedes mal beginnt es vom Neuen: Ach letztes mal war er ja so gut, wie habe ich ihn gemacht? Ööööö.... keine Ahnung, irgendwie so glaube ich. Ja du ahnst es, nie aber auch nie, habe ich es bisher geschafft das Rezept aufzuschreiben. Jetzt ist es endlich soweit. Mein zukünftiges ich wird es mir danken. Und eines noch vorweg: Ja es ist ein bisschen aufwändiger, da ich die Meringues einzeln backe und nicht direkt auf dem Kuchen, aber es lohnt sich!
So, wer freut sich schon auf eine sonnige Tart mit süssem Mürbeteig, saurer-frischem Lemoncurd und luftigen Meringues?
Zutaten:

Mürbeteig:
200g Mehl
1 Prise Salz
80g Zucker
120g Butter
1 kleines Ei

Lemoncurd:
5 EL Maizena
50g Zucker
3 Zitronen
30g Butter
3 Eigelb
275ml Wasser

Meringues:
1 Eiweiss (ca. 40g)
50g Feinster Zucker


Zubereitung: 
Für den Mürbeteig:
Mehl Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Stücken dazugeben und mit den Fingern zu einer krümeligen Masse verreiben. Das Ei dazugeben und rasch zu einem kompakten Teig vermischen. Den Teig auf einer Bemehlten Unterlage 3mm dick auswallen. Ich mach dies immer gleich nach der Teigherstellung, denn jetzt ist es noch weich, legt man ihn als Kugel vorher für 30 Minuten in den Kühlschank (wie es in den meisten Rezepten heisst) Wird er schnerr brüchig und lässt sich schlechter auswallen. In ein gebuttertes und gemehltes Wähenblech legen. Die Ränder mit einem Messer schön in Form bringen. Den Teig mit Klarsichtfolie zudecken und für ca. 1Stunde in den Kühlschrank stellen.

Für das Lemoncurd:
In der Zwischenzeit das Lemoncurd zubereiten. In einer kleinen Schüssel Maizena und Zucker mischen. Gerade so viel Wasser hinzugeben, dass sich eine Paste ergibt. Zitronenschale fein abreiben und in eine Pfanne geben. Das restliche Wasser dazugeben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zitronen auspressen und zu der Zucker-Maizena-Paste geben. Die Mischung unter stetigem rühren in die Pfanne geben und leicht köcheln lassen, bis sie eindickt. Die Pfanne vom Herd ziehen und die Butter darin schmelzen lassen. Zum Schluss die Eigelbe hinzugeben und noch einmal gut vermischen. Die Lemoncurd zur Seite stellen (und nicht zu viel schnausen!)

Für die Tart:
Den Ofen auf 220° erhitzen. Den Mürbeteig Blindbacken. Dazu ein Backpapier auf den Teig legen und mit getrockneten Bohnen oder Kichererbsen beschweren. In der Mitte des Ofens 10 Minuten backen. Das Backpapier und die Bohnen entfernen, die Temperatur auf 200° senken und ca. für 8 weitere Minuten backen. Auf einem Gitter etwas auskühlen lassen, so ca. 15 Minuten. Die Ofentemperatur auf 150° senken.
Das Lemoncurd in die Teigform geben und für 25-30 Minuten backen. Scheinen dir die Ränder schon etwas dunkel, kannst du sie mit etwas Aluminiumfolie abdecken, so werden sie nicht noch dunkler.

Für die Meringues:
So noch zum Schluss - die Meringues. Das gute daran, sie einzeln zu machen ist, dass sie knuspriger werden. Logisch, denn es hat dank Abwesenheit der Tart keine zusätzliche Feuchtigkeit im Ofen. Und sie können beim servieren einfach weggelassen werden, fall es jemand nicht so mag.
Also, das Eiweiss steif schlagen und den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Die Masse einige Minuten weiter schlagen bis sie ganz fest ist und glänzt. Den Eischnee in einen Spritzsack geben und auf einem Mit Backpapier ausgelegtem Blech kleine Meringues spritzen. So ca. 2 cm hoch, mit einem Durchmesser von ca. 5 cm. Die Meringues bei 100° 2 Stunden trocknen lassen. Dabei die Ofentür einen Spalt offen lassen (einen Holzlöffel einklemmen).  Den Ofen ausschalten und die Meringues darin auskühlen lassen. Luftdicht verpackt aufbewahren.
Zum Servieren:
Wichtig: Alles muss komplett ausgekühlt sein.
Zum servieren auf jedes Stück ein Meringue setzten. Ich würde nicht gleich den ganzen Kuchen belegen, wenn er nicht auf einmal aufgegessen wird, denn die Meringues werden rasch weich, da sie sich mit Feuchtigkeit vollsaugen. Daher: einfach kurz vor dem servieren belegen. So hat man die Perfekte Kombi: Knuspriges Meringue, dass zusammen mit dem cremigen Lemoncurd leicht, leicht, zäh wird.

So: Obwohl dieses Rezept einem Roman gleicht, hoffe ich sehr, dass du diesen himmlischen Kuchen ausprobieren wirst! Es ist alles nur halb so wild, wenn man mal angefangen hat.    








Montag, 18. September 2017

Pasta mit gerösteten Tomaten



Der Sommer scheint definitiv vorbei zu sein. Und bevor die armen letzten Tomaten auf der Terrasse noch erfrieren, wurde sie in den heissen Ofen geworfen. Eigene Tomaten sind ja immer etwas sehr spezielles (und die Enttäuschung darüber dass 1. ein Hagelsturm anfangs Sommer die halbe Tomatenpracht zerstört hat und 2. (das ist noch viel enttäuschender) alle Tomaten einfach rot wurden, obwohl die Hälfte davon eigentlich hätte schwarz sein sollen, lasse ich einfach mal in Klammern). Sie sind speziell, denn sie Schmecken nach mehr, sie sind gross, klein, noch kleiner und krumm, und diese Vielfalt macht sich einfach sehr gut auf dem Teller.
Dieses Rezept ist ein perfektes Gericht für unter der Woche. Es gibt nicht viel zu tun und dennoch kreierst du ein Essen voller Geschmack. Geschmack nach Sommer, der aber schon einen Hauch herbstliches Wohlfühlgericht in sich trägt. Was will man mehr in diesen Tagen?


Zutaten: 
(Für 2-3 Portionen)
ca. 250g Cherry Tomaten (oder eine andere Sorte)
1 Dose Soisson Bohnen (ich hab nicht vorausgeplant, und nicht im Voraus getrocknete Bohnen eingeweicht)
2 Knoblauchzehen
1/2 Bund Petersilie
1 EL Olivenöl
1/2 TL Zitronenzeste
Salz und Pfeffer
2 Portionen Penne
Parmesan

Zubereitung:
den Ofen auf 180° vorheizen. Die Tomaten ganz in eine Ofenform geben (grössere Sorten in Stücke schneiden). Die Knoblauchzehen schälen und ebenfalls dazugeben. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen und 20 Minuten im Ofen rösten.
Die Soissonbohnen abtropfen und mit kaltem Wasser abspühlen. Die Bohnen mit einer Prise Zitronenzeste (es ist nich viel, aber das gibt den Wums, der die Geschmäcker einfach noch einmal intensiv unterstützt) und noch ein bisschen Salz und Pfeffer zu den Tomaten geben. Das ganze weitere 10 Minuten rösten.
In der Zwischenzeit die Pasta in Salzwasser aldente kochen. Die Petersilie fein hacken.
Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und die Knoblauchzehen herausfischen (oder als Überraschung für deine Gäste drin lassen... Muhahahaha). Die Pasta abgiessen und den Knoblauch dazupressen, mit einem Schuss Olivenöl gut vermengen. Dann die Penne zu den Tomaten geben und vorsichtig umrühren. Zum Schluss die Petersilie dazugeben.
Die Pasta mit Parmesan servieren.